TÜKI

EINSATZBEREICH:

Kinder im Alter von 5 bis 16 Jahren. Die TÜKI ist zur Planung von Therapiemaßnahmen, zur Therapieverlaufskontrolle sowie in der Forschung verwendbar.

DAS VERFAHREN:

Die TÜKI ermöglicht eine umfassende Diagnostik und Differenzialdiagnose neuropsychologischer Störungen und ihrer spezifischen Lokalisation. Neben der Objektivierung und Quantifizierung (Makroanalyse) der neuropsychologischen Störung wird durch die sukzessive und qualitative Analyse (Mikroanalyse) auch die Struktur der jeweiligen Störungen aufgedeckt und derjenige Faktor oder Primärdefekt ermittelt, der grundlegend für ein beobachtetes oder vermutetes Syndrom ist. Die Untersuchungsergebnisse können insbesondere als Grundlage für die Entwicklung differenzierter therapeutischer Strategien dienen, die gezielte Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen ermöglichen. Das Verfahren gliedert sich in folgende 15 Untersuchungsbereiche: Gesamtkörperkoordination; motorische Funktionen der Hände; orale Praxie; sprachliche Regulation motorischer Vollzüge; akustisch-motorische Koordination; höhere hautkinästhetische Funktionen; Stereognosie; höhere visuelle Funktionen; räumliche Orientierung; räumliches Denken (Mosaiktest); rezeptive Sprache; expressive Sprache; Lernprozess (Wortreihe); mnestische Prozesse und Denkprozesse. Für die 2. Auflage der TÜKI wurden die Durchführungsanweisungen und das Protokollheft überarbeitet. Die Durchführung der TÜKI wird damit erheblich erleichtert.

GÜLTIGKEIT:

Mit der TÜKI lassen sich die stimmigen Unterschiede zwischen den einzelnen Untergruppen (kinderpsychiatrische Patienten, sprachgestörte Kinder, verhaltensauffällige und/oder lernbehinderte Kinder, lese-/rechtschreibschwache Kinder, Kindergarten-Kinder und Frühgeborene) deutlich abbilden. NORMEN: Es liegen "Grobnormen" in Form von Prozentwertverteilungen für die einzelnen Funktionsbereiche getrennt nach den Altersgruppen 5-Jährige, 6- bis 8-Jährige und 9- bis 16-Jährige vor.

BEARBEITUNGSDAUER:

Etwa 2 Stunden.

Quelle: www.testzentrale.de

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